Erneute Lizenz-Bangigkeit: Energie Cottbus kämpft um Zweitliga-Berechtigung

Der FC Energie Cottbus steht vor erneuten Schwierigkeiten bei der Sicherung seiner Zweitliga-Lizenz. Obwohl die Deutsche Fußball Liga (DFL) dem Verein grundsätzlich grünes Licht für die Teilnahme an der 2. Bundesliga erteilt und seine wirtschaftliche, administrative sowie sportliche Leistungsfähigkeit bestätigt hat, müssen noch erhebliche infrastrukturelle Auflagen erfüllt werden.

Die Anforderungen der DFL umfassen technische Modernisierungen des Stadions: Die Flutlichtanlage muss auf eine Leistung von 1200 Lux aufgerüstet werden. Zusätzlich sind die Auswechselbänke zu vergrößern, TV-Anschlüsse samt Verkabelung zu installieren und die Voraussetzungen für die Torlinientechnologie zu schaffen.

Unterstützung aus Brandenburg in Aussicht

Der traditionsreiche Verein hatte bereits in der Vergangenheit mit lizenzbedingten Problemen aufgrund des veralteten Stadions zu kämpfen. Nun zeichnet sich jedoch Hoffnung durch eine mögliche Unterstützung des Landes Brandenburg ab.

Die finanzielle Hilfe des Landes ist allerdings an Bedingungen geknüpft: Regionale Akteure wie Sponsoren, die Stadt Cottbus und umliegende Landkreise müssen Eigenanteile beisteuern. Die Gesamtkosten der erforderlichen Maßnahmen belaufen sich auf 2,5 Millionen Euro.

Frist bis Juni

Bis Anfang Juni muss Energie Cottbus der DFL einen verbindlichen Plan zur Erfüllung sämtlicher Auflagen vorlegen. Von der rechtzeitigen Umsetzung hängt die endgültige Erteilung der Zweitliga-Lizenz ab.